Wie wir Ihre Hecken und Formgehölze pflegen

Welcher Schnitt ansteht, hängt von Art, Höhe und Zustand Ihrer Hecke ab. Wir haben für Sie zusammengestellt, welche Arbeiten wir für unsere Kunden oft übernehmen:

Formschnitt: geometrische Formen und Spaliere

Wir schneiden geometrische Formen, Spaliere und repräsentative Strukturen so, dass Kante und Höhe über die Jahre stimmen – gerade dort, wo Ihre Besucher zuerst hinsehen.

Pflegeschnitt zur Formerhaltung

Der Pflegeschnitt sorgt dafür, dass Ihre Hecke das ganze Jahr über in bester Form ist, ohne tief ins Holz zu gehen. Weil er die Hecke schont, ist er auch innerhalb der gesetzlichen Schutzzeit zulässig.

Rückschnitt und Verjüngung stark gewachsener Hecken

Ist eine Hecke zu breit, zu hoch oder innen kahl geworden, hilft nur ein kräftiger Rückschnitt. Dieser Eingriff ist ausschließlich zwischen Oktober und Februar erlaubt – wir planen ihn für Sie gerne vorausschauend ein.

Hohe Hecken mit Hebebühne und Hochheckenschere

Ab einer bestimmten Höhe ist der Schnitt eine Frage der Ausrüstung. Für hohe Bestände arbeiten wir mit Hebebühne und Hochheckenscheren; wo eigenes Gerät nicht ausreicht, kommt Mietgerät dazu. So sind wir für alle Aufgaben bestens gerüstet.

Freischnitt an Wegen, Zufahrten und Stellplätzen

Wächst eine Hecke in den Verkehrsraum, kann das zu Schäden führen. Zum Beispiel dann, wenn Äste über den Gehweg ragen, die Sicht an der Ausfahrt behindern oder Fahrzeuge zu zerkratzen drohen. Wir schneiden solche Bereiche frei, bevor Schäden entstehen.

Schnittgut häckseln oder abtransportieren

Nach dem Schnitt liegt viel Material auf der Fläche. Wir häckseln es bei Bedarf vor Ort, nehmen es mit und entsorgen es auch gerne für Sie.

Wo wir Hecken und Formgehölze regelmäßig schneiden

Hecken stehen dort, wo Grenzen verlaufen: an Zäunen, Zufahrten, Gebäudefronten und Co. Genau deshalb fällt es sofort auf, wenn sie zu weit gewachsen sind – und auch, wenn sie wieder perfekt in Form sind.

Bürogelände mit Hecken am Eingang und an der Zufahrt

Hier kommen Besucherinnen und Besucher vorbei, bevor sie Ihr Gebäude betreten.

Industrieparks mit Hecken an Zaun und Gebäudefront

Große und oft schwer zugängliche Heckenbereiche, bei denen es auf das richtige Werkzeug ankommt.

Hausverwaltungen mit Hecken im Gemeinschaftseigentum

Grenzhecken, bei denen Termin und Schnitthöhe geregelt sein wollen.

Verwaltungsgebäude mit Formhecken und Spalieren

Bestände, die dauerhaft in Form bleiben sollen und deshalb regelmäßig geschnitten werden sollten.

Kommunale Anlagen und Friedhöfe mit Heckenbestand

Große Bestände im öffentlichen Raum, bei denen eine gute Planung besonders wichtig ist.

Wohnanlagen mit Sichtschutzhecken an der Grenze

Hecken, die eine gewisse Höhe brauchen, um Blicke fernhalten zu können.

Heckenschnitt und Formschnitt – hier ist Ihr Team von PIQO GARDEN für Sie da:

100 km rund um unseren Standort in Heiligenroth bei Montabaur – zum Beispiel in Bad Schwalbach. Für Objekte im übrigen Umkreis gilt dasselbe.

Gut zu wissen: der richtige Zeitpunkt und der richtige Schnitt

Beim Heckenschnitt sind zwei Fragen vorab zu klären: Welche Art von Schnitt ist zu welcher Jahreszeit erlaubt und welcher Schnitt tut Ihrer Hecke gut? Hier finden Sie praktische Infos zu diesen und anderen Themen:

Die gesetzliche Schutzzeit vom 1. März bis 30. September

§ 39 des Bundesnaturschutzgesetzes schützt Hecken und Gebüsche zwischen dem 1. März und dem 30. September. In diesem Zeitraum darf eine Hecke nicht auf den Stock gesetzt oder entfernt werden. Erlaubt bleibt der schonende Form- und Pflegeschnitt. Sagen Sie uns einfach, was Sie wann planen. Wir informieren Sie, welcher Schnitt zu diesem Zeitpunkt möglich ist.

Pflegeschnitt oder Rückschnitt – das ist der Unterschied

Der Pflegeschnitt bleibt in der äußeren Schicht: Er nimmt den Zuwachs weg, hält Kante und Höhe und ist der Schnitt, der mehrmals im Jahr möglich ist. Der Rückschnitt geht tiefer, greift ins alte Holz und macht aus einer breit gewordenen Hecke wieder eine schmale. Er verändert die Hecke für eine ganze Saison sichtbar und ist auf das Winterhalbjahr beschränkt. Welcher der beiden Ihrem Bestand hilft, klären wir bei der Begehung.

Nestprüfung vor jedem Schnitt in der Brutzeit

Bevor wir während der Brutzeit an eine Hecke gehen, sehen wir nach, ob dort aktiv gebrütet wird. Finden wir ein besetztes Nest, verschieben wir in Abstimmung mit Ihnen den Schnitt oder nehmen den betroffenen Abschnitt aus. So will es das Gesetz und daran halten wir uns – auch zu Ihrer Sicherheit.

Eigenes Team, volle Ausstattung – auch bei großer Höhe

Den Schnitt führen unsere eigenen Mitarbeitenden aus. Die nötige Ausstattung haben wir im Haus und bringen sie mit: Hebebühnen, Hochheckenscheren und die passenden Maschinen für lange Bestände. Reicht das eigene Gerät für ein Objekt einmal nicht, mieten wir uns einfach, was wir brauchen, damit wir für Sie optimal arbeiten können.

Pflegevertrag mit festen Terminen im Jahresplan

Damit Sie regelmäßig anstehende Heckenschnitte nicht immer wieder neu beauftragen müssen, bieten wir Ihnen gerne einen Pflegevertrag an. Darin legen wir die jährlichen Termine unter Berücksichtigung gesetzlicher Schonzeiten und des Wuchsverhaltens Ihrer Hecken und Gehölze fest. Auf diese Weise sind Sie immer frühzeitig informiert und wissen, wann wir vor Ort bei Ihnen arbeiten.

Was nach dem Schnitt mit dem Material passiert

Ein Heckenschnitt erzeugt mehr Volumen, als die meisten erwarten. Was mit dem Material passiert, entscheiden Sie: Entweder wir häckseln das Schnittgut vor Ort und nutzen Ablageflächen bei Ihnen auf dem Gelände oder wir laden es auf und entsorgen es. Was die bessere Lösung ist, hängt von Platz, Zufahrtsmöglichkeiten und Schnittgutmenge ab. Wir besprechen das gemeinsam.

Vom ersten Kontakt bis zur fertig geschnittenen Hecke

Sie haben Hecken und Formgehölze auf Ihrem Firmengelände oder in öffentlichen Anlagen, für die Sie zuständig sind? Wir übernehmen den Schnitt gerne für Sie. Sprechen Sie uns einfach an:

Anfrage stellen

Sagen Sie uns kurz, um welche Hecken es geht – telefonisch, per WhatsApp, per E-Mail, über das Formular oder bei einem Termin, den Sie online vereinbaren. Für eine erste Einordnung helfen uns Infos zu Standort, Länge und Höhe Ihrer Hecken und Gehölze. Alles Weitere besprechen wir dann bei einem gemeinsamen Vor-Ort-Termin.

Kennenlernen und Vor-Ort-Besichtigung

Wir kommen zu Ihnen, stellen Ihnen unsere Arbeitsweise vor und sehen uns Ihren Bestand an: Art, Höhe, Zustand, Zugänglichkeit und den Platz für Gerät und Material. Dabei besprechen wir auch, was wann geschnitten werden soll und ob das Schnittgut vor Ort bleibt oder wir es zum Entsorgen mitnehmen.

Leistungsverzeichnis und Angebot

Alle Vereinbarungen zu Schnitten, Techniken, Material, Entsorgung und Fristen halten wir schriftlich in einem Leistungsverzeichnis fest. Auf dieser Grundlage kalkulieren wir – schnell und fair.

Planung und Vorbereitung

Haben Sie den Auftrag erteilt, vereinbaren wir verbindliche Termine für die verabredeten Arbeiten und berücksichtigen dabei sowohl Schutzzeiten als auch Ihren Betriebsablauf. Wir planen Team und Gerät ein und klären, welche Flächen am Arbeitstag frei sein müssen – etwa Stellplätze unter der Hecke.

Arbeiten durchführen

Am vereinbarten Tag gehen wir ans Werk. In der Brutzeit steht vor dem Schnitt eine Nestprüfung an. Ist alles erledigt, räumen wir auf und hinterlassen Wege und Stellflächen besenrein. Schnittgut wird gehäckselt oder abgefahren – so, wie wir es im Angebot vereinbart haben.

Abnahme und Dokumentation

Zum Schluss schauen wir uns die frisch geschnittenen Hecken und Gehölze gemeinsam an und Sie erhalten eine Dokumentation unserer Arbeiten. Im Pflegevertrag halten wir gleich fest, wann der nächste Schnitt ansteht.

Häufige Fragen zum Heckenschnitt auf gewerblichen Flächen

Sie haben noch Fragen zu unserem Angebot? Wir haben Antworten auf häufig gestellte Fragen hier für Sie zusammengefasst.

Wann darf eine Hecke geschnitten werden – und wann nicht?

Zwischen dem 1. März und dem 30. September schützt § 39 des Bundesnaturschutzgesetzes Hecken und Gebüsche: Radikaler Rückschnitt und Beseitigung sind dann nicht zulässig. Ein starker Rückschnitt gehört deshalb in die Monate Oktober bis Februar. Der schonende Form- und Pflegeschnitt bleibt ganzjährig möglich.

Was ist im Sommer noch erlaubt?

Der schonende Form- und Pflegeschnitt. Er nimmt den frischen Zuwachs weg und hält die Hecke in ihrer Form, greift aber nicht ins alte Holz. Deshalb ist er auch während der Schutzzeit erlaubt. Ein Verjüngungsschnitt oder das Entfernen einer Hecke gehören dagegen ins Winterhalbjahr.

Was passiert, wenn Vögel in der Hecke brüten?

Wir sehen vor dem Schnitt nach. Ist ein Nest besetzt, wird der Schnitt verschoben oder der betroffene Abschnitt ausgespart und wir informieren Sie entsprechend. Der Rest des Bestands kann in aller Regel wie geplant geschnitten werden, sodass der Termin nicht komplett ausfällt.

Welche Schnittarten gibt es – und was passt zu welcher Hecke?

Drei: Formschnitt für Kanten, Figuren und Spaliere, Pflegeschnitt zur Formerhaltung und Rückschnitt zur Verjüngung. Welcher davon zu Ihrer Eibe, Thuja, Buche oder Ligusterhecke passt, hängt von Art, Alter und Zustand Ihrer Pflanzen ab. Das klären wir bei der Begehung und schlagen Ihnen den passenden Schnitt vor.

Wie oft sollte eine Hecke geschnitten werden?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Eine Formhecke am Eingang braucht mehr Aufmerksamkeit als eine Sichtschutzhecke am hinteren Zaun. Wir schlagen Ihnen nach der Begehung einen Rhythmus vor und legen die Termine im Pflegevertrag fest.

Der beste Schnitttermin steht ein halbes Jahr vorher fest

Wer den Rückschnitt erst im März plant, wartet bis Oktober. Deshalb lohnt sich der Blick auf Ihre Hecken, bevor es eilig wird: Wir sehen uns den Bestand an, sagen Ihnen, welcher Schnitt wann möglich ist, und stimmen mit Ihnen die Termine ab. Nennen Sie uns einfach das Objekt.

AI