Mit welchen Verfahren wir dem Wildbewuchs beikommen

Welches Verfahren passt, entscheidet der Untergrund. Egal, ob große Betonfläche, Pflasterfugen oder Beetrand direkt an der Bepflanzung – wir haben die optimale Lösung für Ihre Anforderung.

Mechanisch: Bürstenmaschinen für Pflasterfugen

Auf Pflaster und Verbundstein arbeiten wir mit Maschinen, deren rotierende Bürsten den Bewuchs samt Wurzel aus der Fuge holen. Das Verfahren geht tiefer als Kehren und hält deshalb länger vor.

Elektrisch: moderne Geräte für große Pflaster- und Betonflächen

Auf ausgedehnten Hof- und Betonflächen setzen wir elektrische Geräte ein. Sie erfassen die Pflanze bis in die Wurzel, ohne die Oberfläche mechanisch zu bearbeiten – ein Vorteil überall dort, wo die Fläche selbst empfindlich ist oder eine Beschichtung trägt.

Von Hand: sensible Bereiche und Beetränder

Direkt an der Bepflanzung, an Grabsteinen, Mauerfüßen und Einfassungen hilft keine Maschine weiter. An diesen Stellen arbeiten wir von Hand, damit keine Schäden entstehen.

Efeu und Kletterpflanzen an Fassaden und Mauern

Efeu wächst schnell – leider auch an der Fassade, auf der Mauer und in Dachkanten. Wir nehmen den Bewuchs ab und entfernen die Ranken – abgestimmt darauf, was der Untergrund verträgt.

Invasive Problempflanzen fachgerecht bekämpfen

Staudenknöterich, Riesenbärenklau und Ambrosia sind keine gewöhnlichen Wildkräuter: Diese invasiven Arten breiten sich schnell aus und müssen fachgerecht entsorgt werden. Ist Ihr Gelände betroffen, kümmern wir uns gerne für Sie darum.

Wiederkehrende Behandlung statt einmaliger Aktion

Bewuchs kommt zurück, sobald Samen und Wurzelreste wieder wachsen. Eine einmalige Reinigungsaktion reicht deshalb nicht aus. Sinnvoll ist ein laufender Pflegevertrag: Dann sind wir regelmäßig für Sie im Einsatz, ganz ohne dass Sie sich immer wieder darum kümmern müssen.

Auf welchen Flächen wir den Wildbewuchs zurückhalten

Wildbewuchs ist auf nahezu allen Flächen ein Thema. Wir sehen uns bei Ihnen vor Ort an, welche Bereiche mit welcher Methode und wie häufig von Unkraut befreit werden sollen.

Pflasterflächen, Höfe und Parkplätze

Große Fugenlängen, auf denen sich Bewuchs am schnellsten festsetzt.

Wege und Gehwege, die rutschsicher bleiben müssen

Bewachsene Beläge werden bei Nässe glatt. Sturzgefahr ist die Folge.

Beete und Randbereiche in Außenanlagen

Übergänge zwischen Pflanzung und Belag, die von Hand bearbeitet werden.

Grauflächen und Industriegelände

Selten begangene Bereiche, die ohne Behandlung schnell verwildern.

Öffentliche Liegenschaften mit großen Pflasterflächen

Vorplätze und Zuwege, für die eine Behörde geradestehen muss.

Friedhöfe mit Pflasterwegen und Grabumrandungen

Viele enge Bereiche, in denen zwischen Maschine und Handarbeit gewechselt wird.

Unkrautbekämpfung – hier ist Ihr Team von PIQO GARDEN für Sie da:

100 km rund um unseren Standort in Heiligenroth bei Montabaur. Innerhalb dieses Umkreises behandeln wir Ihre Flächen im vereinbarten Rhythmus.

Gut zu wissen: Worauf es bei befestigten Flächen ankommt

Die häufigste Frage zu diesem Thema ist keine Frage nach dem Verfahren, sondern nach dem Recht: Ist Spritzen auf dieser Fläche überhaupt erlaubt? Die Antwort bestimmt, wie diese Leistung erbracht wird.

§ 12 Pflanzenschutzgesetz: kein Herbizid auf befestigten Flächen

Auf Flächen, die weder land- noch forst- oder gartenbaulich genutzt werden – also auf Pflaster, Beton, Wegen und Hofflächen –, dürfen Pflanzenschutzmittel nur mit einer Genehmigung der zuständigen Behörde angewendet werden. Das gilt auch für glyphosathaltige Mittel. Wichtig für Sie: Die Verantwortung bleibt beim Auftraggeber, selbst wenn ein Dienstleister das Mittel ausbringt. Deshalb arbeiten wir hier grundsätzlich herbizidfrei.

Herbizidfrei ist hier keine Haltung, sondern die Rechtslage

Wir führen den Verzicht auf Herbizide nicht als Bekenntnis, sondern als das, was er ist: die Folge einer klaren Regel. Was Sie davon haben, ist Rechtssicherheit auf Ihrer Fläche und eine Dokumentation, die zeigt, womit gearbeitet wurde. Unabhängig davon ist unser Umweltmanagement nach DIN EN ISO 14001:2015 zertifiziert, geprüft durch die TÜV SÜD Management Service GmbH.

Was die drei Verfahren voneinander unterscheidet

Die mechanische Bearbeitung mit Bürstenmaschinen greift in die Fuge und nimmt Bewuchs samt Wurzel mit; sie ist auf robustem Pflaster die gründlichste Variante. Elektrische Geräte wirken bis in die Wurzel, ohne die Oberfläche zu bearbeiten – sinnvoll auf großen Flächen und empfindlichen Belägen. Die Handarbeit bleibt für alles, was direkt an Bepflanzung, Einfassung oder Grabstein liegt. In der Praxis kombinieren wir die drei je nach Fläche.

Bewuchs auf Wegen ist auch ein Sicherheitsthema

Ein bewachsener Belag sieht ungepflegt aus – das ist der sichtbare Teil. Der andere: Auf bewachsenen Fugen und Rändern wird es bei Nässe rutschig, und wo Wurzeln in die Fuge treiben, arbeitet sich der Belag auf Dauer auseinander. Beides trifft genau die Wege, auf denen Ihre Mitarbeitenden, Besucher oder Anwohner unterwegs sind. Die regelmäßige Behandlung ist deshalb auch Werterhalt am Belag.

Fugen verfüllen gehört nicht dazu – und warum das gut ist

Das Verfüllen von Pflasterfugen ist eine bauliche Maßnahme und keine Pflegeleistung; wir bieten sie nicht an. Wenn eine Fläche immer wieder auffällig stark zuwächst, liegt das meist an offenen, ausgespülten Fugen. Dann ist die wirksamere Kombination die regelmäßige Behandlung zusammen mit dem Kehrdienst, der den Eintrag von Feinmaterial reduziert. Was in Ihrem Fall sinnvoll ist, sagen wir Ihnen nach der Begehung.

Efeu an der Fassade: was vorher zu klären ist

Efeu hält sich mit Haftwurzeln am Untergrund fest. Beim Abnehmen bleiben deshalb Reste stehen, die gesondert entfernt werden müssen, und der Zustand des Untergrunds entscheidet, wie weit das sinnvoll ist. Wir sehen uns die Fläche vorher an und sagen Ihnen, was möglich ist und was besser bleibt. Soll die Fassade danach gereinigt werden, lässt sich das direkt anschließen – das läuft über unsere Fassadenreinigung.

So halten wir Ihre Flächen dauerhaft frei von Bewuchs

Weil Unkraut immer wiederkommt, sind wir für Sie gerne regelmäßig im Einsatz. Lassen Sie uns darüber sprechen, was wir für Sie tun können.

Anfrage stellen

Melden Sie sich so, wie es für Sie am einfachsten ist: per Telefon, WhatsApp, E-Mail oder vereinbaren Sie online einen Termin. Für den Anfang brauchen wir von Ihnen nur eine kurze Info, wo wir für Sie tätig werden dürfen und wie groß die Fläche ungefähr ist, die vom Unkraut befreit werden soll.

Kennenlernen und Vor-Ort-Besichtigung

Bei einem ersten Kennenlern-Termin bei Ihnen vor Ort stellen wir Ihnen vor, wie wir arbeiten und welche Verfahren wir anwenden. Danach gehen wir gemeinsam die Flächen ab und schauen auf den Belag: Pflaster, Verbundstein, Beton oder Splitt, dazu Fugenzustand, Randbereiche und empfindliche Stellen. Gibt es auffällige Bestände invasiver Pflanzen, nehmen wir das gesondert auf.

Leistungsverzeichnis und Angebot

Auf Basis dessen, was wir besprochen haben, erstellen wir für Sie ein Leistungsverzeichnis. Darin ist festgehalten, welche Flächen wir mit welchem Verfahren und in welchem Turnus bearbeiten. Das Leistungsverzeichnis bildet zugleich die Grundlage für unser Angebot an Sie.

Planung und Vorbereitung

Wir legen Team und Geräte fest und stimmen ab, wann gearbeitet wird: Auf Parkplätzen und Zufahrten braucht es ein Zeitfenster, in dem die Fläche frei ist. Das Datum für unseren ersten Arbeitseinsatz bei Ihnen legen wir gemeinsam fest.

Start und laufender Betrieb

Beim ersten Einsatz ist meist besonders viel zu tun. Dieser Termin dauert deshalb in der Regel länger als die folgenden. Danach kommen wir im vereinbarten Rhythmus wieder und halten Ihre Flächen sauber.

Kontinuierliche Qualitätssicherung

Wir sehen uns die behandelten Flächen zwischendurch an und erkennen dabei, wo der Bewuchs schneller zurückkommt als anderswo. Um solche Bereiche kümmern wir uns dann einfach häufiger.

Häufige Fragen zu Unkrautbekämpfung und Wildbewuchs auf Ihren Flächen

Bei der Unkraut- und Wildwuchsbekämpfung gilt es, einige Dinge zu beachten. Wir haben für Sie Antworten auf häufige Fragen zusammengestellt.

Dürfen Unkrautvernichter auf Pflaster und Wegen eingesetzt werden?

In aller Regel nicht. Auf Flächen, die nicht land-, forst- oder gartenbaulich genutzt werden, ist die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln nur mit behördlicher Genehmigung zulässig – Pflaster, Beton, Höfe und Wege fallen darunter.

Bekämpfen Sie auch Staudenknöterich und andere Problempflanzen?

Ja. Staudenknöterich, Riesenbärenklau und Ambrosia gehören zu den Beständen, die wir übernehmen. Diese Pflanzen verlangen mehr als einen Durchgang und eine geregelte Entsorgung des Materials, damit sie sich nicht über Wurzel- oder Samenreste weiterverbreiten. Wir sehen uns den Bestand vorher an.

Entfernen Sie auch Efeu und Wildbewuchs an Fassaden?

Ja, Efeu und Kletterpflanzen an Fassaden und Mauern gehören dazu. Weil sich die Haftwurzeln im Untergrund festsetzen, klären wir vorher, wie weit sich der Bewuchs abnehmen lässt, ohne dass darunter etwas leidet. Eine anschließende Reinigung der Fassade lässt sich direkt mit einplanen.

Setzen Sie Glyphosat ein?

Nein. Auf befestigten Flächen arbeiten wir grundsätzlich herbizidfrei, also mechanisch, elektrisch oder von Hand. Glyphosathaltige Mittel kommen bei uns ebenso wenig zum Einsatz wie andere Pflanzenschutzmittel.

Lieber das Unkraut regelmäßig entfernen, als verwilderte Flächen riskieren

Je länger Bewuchs steht, desto tiefer sitzt er in Fuge und Rand – und desto aufwendiger wird es, die Bereiche wieder in einen gepflegten Zustand zu versetzen. Deshalb lohnt es sich, frühzeitig zu handeln. Wir sehen uns Belag und Fugen an, empfehlen das geeignete Verfahren für die Reinigung und schlagen Ihnen vor, in welchem Rhythmus das Unkraut entfernt werden sollte.

AI